Den öffentlichen Raum dekolonisieren und einen Perspektivwechsel organisieren

Verfasst am 7. November 2022 um 3:12 Uhr

Wann: Mittwoch, den 30.11.22, 17:00- 18:30 Uhr
Digitale Zoom Veranstaltung

Das Projekt „Dekoloniale Erinnerungskultur in der Stadt“ greift die immer lauter werdenden Forderungen nach einem konsequenten Perspektivwechsel in der postkolonialen Erinnerungskultur auf. Statt kolonialer und kolonialrassistischer Akteur:innen sollen fortan die Opfer und Gegner:innen von Kolonialrassismus und Ausbeutung Aufmerksamkeit und Würdigung erfahren. Tahir Della & Anna Yeboah berichten über das Berliner Kulturprojekt, das seit 2020 läuft.

 

Veranstalter*in: Integrationsagentur- Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Mittelrhein e.V.


„Diskriminierungssensible Sprache“ Workshop digital

Verfasst am 7. November 2022 um 3:10 Uhr

Wann: Donnerstag, den 17.11.22, 10:00-12:00 Uhr
Digitale Veranstaltung

Mit Oyindamola Alashe
Für Ehrenamtliche, Multiplikator:innen, Interessierte.

Unsere Sprache ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Sie bildet unsere Realitäten ab und zeigt, welche Machtverhältnisse sich in der Vergangenheit gebildet haben und bis heute herrschen.

Diskriminierungssensible Sprache ist ein wichtiges Instrument, um Ungerechtigkeiten sichtbar zu machen und sich kritisch damit auseinanderzusetzen. Auf diese Weise beeinflusst Sprache unser Denken und Handeln.

Im Workshop gehen wir den Fragen nach, wer diskriminierungssensible Sprache prägt, wie wir lernen, diskriminierungssensibel zu sprechen und wie wir mit Fehlern umgehen können.

Referentin: Oyindamola Alashe ist freie Journalistin. Sie bringt ihre Perspektive und Expertise als Medienschaffende und Beraterin ein. Außerdem ist sie Autorin des Buches „Ich, ein Kind der kleinen Mehrheit“, das sie mit Gianni Jovanovic geschrieben hat (ET 14. März 2022)

Mit Begleitung durch das Pamoja Awareness-Team

Die Zoom-Zugangsdaten werden einen Tag vorher verschickt

Anmeldung bis 11.11.2022
Bürgerzentrum Vingst – Vingster Treff
Anmeldung/Kontakt: Patricia Duda / Integrationsagentur
Telefon: 0221-875485 / vingstertreff@soziales-koeln.de

Veranstalter*in: Bürgerzentrum Vingst – Vingster Treff/ Integrationsagentur


Podiumsdiskussion: Koloniale Kontinuitäten im Kontext von Flucht und Migration

Verfasst am 14. Oktober 2022 um 6:14 Uhr

Podiumsdiskussion mit Dr. Boniface Mabanza und Lucía Muriel. Moderiert von Joanna Peprah, ISD Köln

Wann: Montag, 24.10.2022, 18:30 -20:00 Uhr (Einlass 18:00 Uhr)
Wo: Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstraße 23, 50678 Köln

Gemeinsam mit Dr. Boniface Mabanza und Lucía Muriel möchten wir uns der Frage kolonialer Kontinuitäten im Kontext von Flucht- und Migrationsbewegungen widmen. Wir werden über die kolonialen Bezüge im Alltag sprechen, die sich in Stereotypen, Bildern oder der Sprache wiederfinden und die sowohl unser Handeln als auch unsere Einstellungen bis heute prägen. In den Impulsvorträgen geht es daher um die Fragen: Welchen Anteil die Kolonialzeit auf unser Denken noch immer hat; welche kolonialen Kontinuitäten weiterhin bestehen und wie diese bekämpft werden können?

Mehr zum Thema und den städtischen Prozess finden Sie hier:
https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/soziales/diversityvielfalt/postkoloniales-erbe

Die Veranstaltung wird durch Gebärden-Dolmetscher*innen begeleitet.

Veranstalter*in: Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin-Amt für Integration und Vielfalt


ANTISLAWISMUS AUS INTERSEKTIONALER PERSPEKTIVE

Verfasst am 5. Oktober 2022 um 12:54 Uhr

Wann: Dienstag, den 25.10.2022 9.30- 17:00 Uhr
Wo: Haus der evangelischen Kirche
Kartäusergasse 9-11, 50678 Köln

Am 25. Oktober 2022 veranstalten wir im Rahmen unseres Projektes „Jederzeit wieder! Gemeinsam gegen Antisemitismus!“ eine Tagung zum Thema „Antislawismus aus intersektionaler Perspektive“ mit vielen spannenden Referent*innen und Workshops. Die Tagung ist offen für alle Interessierten, widmet sich aber insbesondere in den Workshops, Fragen nach der Bedeutung antislawischen Rassismus für die antisemitismus- und rassismuskritische Bildungsarbeit.

Anmeldung unter: anmeldung@koelnische-gesellschaft.de

Veranstalter*in des Fachtages ist das Projekt „Jederzeit wieder! Gemeinsam gegen Antisemitismus!“ der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. in Kooperation mit der Amadeu Antonio Stiftung und dem Kommunalen Integrationszentrum Köln.


Dieser Schmerz betrifft uns alle! Gesprächsabend mit Charlotte Wiedemann, und Ilias Uyar

Verfasst am 5. Oktober 2022 um 12:38 Uhr

Wann: Montag, den 17.10.2022 ab 19.00 Uhr
Digitale Zoom Veranstaltung

Charlotte Wiedemann kritisiert in ihrem aktuellen Buch „Den Schmerz der Anderen begreifen. Holocaust und Weltgedächtnis“, es fehle in Deutschland an Empathie für die Opfer des Kolonialismus und anderer Menschheitsverbrechen. Auf diesen Gewalttaten beruht der Reichtum Deutschlands, sie sind bis heute Nährboden für Ausgrenzung und tödlichen Rassismus. Charlotte Wiedemann schreibt: Den Anderen aus dem gemeinsamen Menschsein auszuschließen, verbindet die beiden Epochen deutscher Gewaltgeschichte: Kaiserreich und Nationalsozialismus. Die Autorin stellt ihr Buch vor. Mit ihr diskutieren NN (Anfragen laufen) und Ilias Uyar.

Ilias Uyar von der Initiative „Völkermord erinnern“ informiert vom Jahrzehnte dauernden Kampf, den Völkermord an den Armeniern anzuerkennen. Der Versuch, ein Mahnmal für diesen Genozid („Dieser Schmerz betrifft uns alle“) in Köln aufzustellen, dauert mittlerweile vier Jahre. Wir berichten über diese Erfahrungen, Anstrengungen, Schwierigkeiten und Perspektiven.

 

Veranstalter*in: Kooperationsveranstaltung mit Integrationsagentur- Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Mittelrhein e.V.


‚Unsere‘ Geschichte neu schreiben. Wie postkoloniale Perspektiven andere Räume öffnen

Verfasst am 5. Oktober 2022 um 12:32 Uhr

Wann: Mittwoch, den 19.10.22, 17:00- 18:30 Uhr
Digitale Zoom Veranstaltung

Dr. Mark Terkessidis In den letzten Jahren ist der deutsche Kolonialismus ein neuer Teil der Erinnerungskultur geworden. Allerdings stellt die postkoloniale Perspektive eine Herausforderung für die bisherigen Erzählungen von Geschichte dar, zumal in Deutschland zunehmend Menschen leben, deren Vorfahren von den imperialen Ansprüchen oder kolonialen Praxen Deutschlands betroffen waren. Mark Terkessidis setzt sich im Vortrag mit diesen Herausforderungen auseinander und fragt: „Was ist „unsere“ Geschichte? Was und wie sollte erinnert werden? Wie kann die Vergangenheit multiperspektivisch erzählt werden? Welche Bedeutung haben Objekte in Museen?“. Die Herausforderungen der postkolonialen Perspektive können, so Terkessidis, zu einem kreativen Prozess werden, der andere Räume öffnet.

 

Veranstalter*in: Integrationsagentur- Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Mittelrhein e.V.


Anti-migrantischer Vigilantismus: Einsichten aus dem Prozess gegen Bähner (Tatort Köln-Porz)

Verfasst am 5. Oktober 2022 um 12:07 Uhr

Wann: Mittwoch, den 02.11.2022 17.00 – 18.30 Uhr
Digitale Zoom Veranstaltung

Mit Çağan Varol

Im Winter chillen drei junge Männer am Rheinufer. Ein Anwohner, Sportschützenausbilder und damaliger CDU-Bezirksrat fühlt sich von diesem Szenario gestört und ruft der Gruppe rassistische Beleidigung wie „Haut ab ihr K*“ und „Drecksausländer“ entgegen. Plötzlich feuert er aus nächster Nähe mit einer unregistrierten Schusswaffe auf einen der Heranwachsenden. Ein 20-jähriger wird schwer verletzt, er überlebt nur mit Glück.

Das ist passiert!

Ein Vorfall, der als banale Ruhestörung begann, führte am 30. Dezember 2019 im Kölner Stadtteil Porz fast zum Tod eines Menschen. Das Bündnis „Tatort Porz – Keine Ruhe nach dem Schuss“ begleitet und kommentiert den Prozess. Çağan Varol spricht als Prozessbeobachter über den Tathergang, die Akteur*innen und deren Umgang mit dem Fall. Wie lassen sich die rechts-bürgerlichen Haltungen in das Phänomen des Vigilantismus einordnen?

Weitere Infos zum Fall und dem Bündnis: tatort-porz.org

Veranstalter*in: Integrationsagentur- Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Mittelrhein e.V.


Kölner Forum – Veranstaltungsreihe gegen Rassismus und Diskriminierung 2022

Verfasst am 16. März 2022 um 7:14 Uhr


Workshop zum Thema „White Saviorism“

Verfasst am 16. März 2022 um 4:47 Uhr

Wann: Samstag, den 26.03.22, 13:30- 14:30 Uhr
Wo: Rautenstrauch-Joest-Museum und FORUM Volkshochschule/online Referentin: Thivitha Himmen

Der Workshop beschäftigt sich mit der Vergangenheit und Gegenwart des „Helfen Wollens“: Von Kolonialisierung, Christianisierung, heutiger Entwicklungszusammenarbeit bis hin zu Interaktionen im sozialarbeiterischen Bereich. Ein Aufruf zur Reflexion unserer Einstellungen und Handlungen.
Zielgruppe: Das Angebot ist für alle Interessierten offen, insbesondere aber für Menschen aus dem sozialen Bereich, der Entwicklungszusammenarbeit und Ehrenamt.

Anmeldung/Kontakt: Thivitha.himmen@caritas-koeln.de

Veranstalter*in: Servicestelle Antidiskriminierungsbüro des Caritasverbandes für die Stadt Köln e.V. Im Rahmen von AKWAABA Kulturfestival.


AKWAABA – Afrika in Köln: Die Aufarbeitungen

Verfasst am 16. März 2022 um 4:27 Uhr

Wann: Samstag, den 26.03.22, 11:45 -19:00 Uhr
Wo: Rautenstrauch-Joest-Museum und FORUM Volkshochschule und online / Hybrid-Veranstaltung

Thematisiert werden die Aufarbeitungen der kolonialen Vergangenheit zum Abbau von historisch gewachsenem Rassismus, z.B.: eurozentrischer Geschichtsschrei- bung, Erinnerungsorten wie das Museum, Widerstand, Reparationen, Restitutionen, und Aufarbeitung neuer Erscheinungsformen und Betrachtungsweisen von Rassis- mus, z.B.: Rassismus gegen Kinder und Jugendliche, Umweltrassismus, Rassismus aufgrund von Corona, Empowerment und Critical Whiteness Awareness.

Anmeldung/Kontakt: akwaaba@buendnis14afrika.org
Veranstalter*in: Bündnis14 Afrika e.V.